Die Liebe zur Welt ist eine Liebe, die uns auf ein falsches Ziel ausrichtet. Die Welt lockt mit vielen glänzenden Dingen, die unser Herz gefangen nehmen wollen – Besitz, Anerkennung, Vergnügen. Doch diese Liebe bleibt letztlich leer, weil sie uns von der Liebe des Vaters ablenkt. Es ist wichtig, ehrlich zu prüfen, wo wir an der Welt hängen und wo unsere Liebe neu auf Gott ausgerichtet werden muss. Nur wenn unser Herz bei Gott verankert ist, finden wir echte Erfüllung und Beständigkeit.
Gott lädt uns ein, unser Herz immer wieder zu prüfen. Was nimmt den meisten Raum in unseren Gedanken, Wünschen und Träumen ein? Die Dinge dieser Welt sind vergänglich, aber Gottes Liebe bleibt. Es lohnt sich, die eigenen Prioritäten zu hinterfragen und die Liebe zu Gott über alles andere zu stellen.
„Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“ (Matthäus 6,21 ESV)
Reflexion: Gibt es heute etwas, das du mehr liebst oder begehrst als Gott? Bitte Gott, dir zu zeigen, wo dein Herz an der Welt hängt, und bitte ihn, deine Liebe neu auf ihn auszurichten.
Die Quelle unserer Liebe entscheidet darüber, wohin unser Leben steuert. Wenn unsere Liebe aus Begierden des Fleisches, der Augen oder aus Stolz entspringt, führt sie uns in die Irre. Diese Liebe ist nicht von Gott und kann uns niemals wirklich erfüllen. Wahre Liebe beginnt bei Gott und richtet sich nach dem, was er liebt – und das bedeutet auch, Sünde zu hassen und sich von ihr abzuwenden.
Es ist ein täglicher Kampf, die Motive unseres Herzens zu prüfen. Was treibt uns an? Ist es der Wunsch nach Anerkennung, Besitz oder Macht? Oder ist es die Liebe zu Gott, die uns motiviert? Gott möchte, dass wir aus seiner Liebe leben und uns von seinen Werten prägen lassen.
„Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist?“ (2. Korinther 13,5a ESV)
Reflexion: Was ist heute die Quelle deiner Liebe und Motivation? Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du aus falschen Motiven handelst, und bitte ihn, dir eine neue Liebe zu schenken, die aus ihm kommt.
Christsein bedeutet nicht, sich aus der Welt zurückzuziehen, sondern mitten im Alltag ein anderes System zu leben. Wir sind berufen, Licht in der Dunkelheit zu sein und Gottes Werte zu verkörpern, auch wenn das oft gegen den Strom geht. Es ist ein täglicher Kampf, sich nicht von den Maßstäben der Welt bestimmen zu lassen, sondern Gottes Maßstäbe zu leben.
Das bedeutet, im Kleinen wie im Großen anders zu handeln: ehrlich zu sein, wo andere lügen; zu vergeben, wo andere nachtragen; zu dienen, wo andere sich bedienen lassen. So gewinnt unser Leben Substanz und Beständigkeit, weil es auf Gottes Wahrheit gegründet ist.
„Denn ihr wart einst Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts – denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ (Epheser 5,8-9 ESV)
Reflexion: Wo stehst du heute vor der Entscheidung, Gottes Werte zu leben, auch wenn es unbequem ist? Bitte Gott um Mut, in deinem Alltag Licht zu sein.
Das Fundament unseres Lebens entscheidet, was bleibt. Es ist möglich, auf Gott zu bauen, aber mit den falschen Materialien – mit vergänglichen Dingen, die keinen Bestand haben. Alles, was wir aus weltlichen Motiven errichten, wird vergehen. Nur das, was aus der Liebe zu Gott und im Gehorsam zu seinem Willen geschieht, hat Bestand in Ewigkeit.
Es lohnt sich, immer wieder zu fragen: Was trägt mein Leben wirklich? Investiere ich meine Zeit, Energie und Liebe in Dinge, die bleiben? Gott lädt uns ein, auf das ewige Fundament zu bauen und unser Leben nach seinem Willen auszurichten.
„Wenn aber jemand auf das Fundament Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; denn der Tag wird es zeigen, weil es im Feuer geoffenbart wird.“ (1. Korinther 3,12-13a ESV)
Reflexion: Welche „Baumaterialien“ verwendest du heute für dein Leben? Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du mehr aus Liebe und Gehorsam zu ihm handeln kannst.
Die Perspektive der Ewigkeit verändert unsere Prioritäten und unseren Alltag. Wenn wir uns bewusst machen, dass alles Irdische vergeht, gewinnen unsere Entscheidungen und unser Handeln eine neue Ausrichtung. Die Einladung ist, immer wieder unser Herz zu prüfen: Wem gehört meine Zeit, meine Energie, meine Liebe? Investiere ich in das, was bleibt?
Gott schenkt uns Ewigkeit – das ist die Hoffnung, die unser Leben trägt und prägt. Wenn wir in die Ewigkeit investieren, leben wir mit einer Hoffnung, die über das Sichtbare hinausgeht. Das gibt unserem Leben Tiefe, Sinn und Beständigkeit.
„Denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig.“ (2. Korinther 4,18b ESV)
Reflexion: Was kannst du heute konkret tun, um in die Ewigkeit zu investieren – sei es durch Gebet, ein Gespräch, einen Dienst oder eine Entscheidung? Bitte Gott, dir zu zeigen, was heute dran ist.
Zusammenfassung der Predigt
In dieser Predigt ging es um die zentrale Aufforderung aus 1. Johannes 2,15-17: „Liebt nicht die Welt noch die Dinge in der Welt.“ Die Welt steht hier für ein System, das sich gegen Gott stellt und von Sünde und Vergänglichkeit geprägt ist. Wir können nicht gleichzeitig Gott und die Welt lieben, denn ihre Ziele und Quellen sind grundverschieden. Die Predigt zeigte anhand biblischer Beispiele, wie die Begierden des Fleisches, der Augen und der Hochmut des Lebens uns immer wieder zur Sünde verführen. Es wurde betont, dass wir zwar in der Welt leben, aber nicht von ihr sind – unser Herz und unsere Liebe sollen Gott gehören, nicht den vergänglichen Dingen. Am Ende bleibt nur das, was auf Gott gegründet ist; alles andere ist wie eine Sandburg, die von der Flut der Vergänglichkeit weggespült wird. Die Einladung ist, das eigene Herz immer wieder auf Gott auszurichten, die Sünde zu hassen und in die Ewigkeit zu investieren.
Du kannst nicht Gott und gleichzeitig die Welt lieben. Wenn du die Wahrheit liebst, kannst du nicht die Lüge lieben. Wenn du das Licht liebst, kannst du nicht die Dunkelheit lieben. Sie sind absolute Gegenteile.
Die Welt ist ein System der Sünde, und deshalb sollen wir die Welt nicht lieben. Gott zu lieben bedeutet, das zu lieben, was Gott liebt, und das zu hassen, was Gott hasst.
Die Gelüste dieser Welt verführen uns dazu, alles zu lieben außer Gott. Daraus entsteht eine verdrehte Art der Liebe – eine Liebe aus falscher Quelle und mit falschem Ziel.
Es bedeutet nicht, sich aus der Welt zurückzuziehen, sondern in einem gottlosen System mit Gott zu leben. Es bedeutet, ein Licht in der Dunkelheit zu sein, die Sünde zu hassen und Gott zu lieben.
Selbst auf einem Fundament aus Stein kann man mit Sand aufbauen. Die Burg ist nicht auf Sand gebaut, sondern aus Sand gebaut – und die Flut spült sie weg.
Alles auf der Welt hat ein Ende, alles unter der Sonne ist vergänglich. Diesen Dingen nachzulaufen ist wie nach Rauch zu greifen – es ist ohne Substanz, eine Burg aus Sand.
Wir leben in einer Welt voller Ablenkungen. Es ist so einfach, Gott aus den Augen zu verlieren. Aber das, was am Ende bleibt, ist Gott.
Die Dinge der Sandburg sind an sich okay, aber du sollst sie nicht lieben. Liebe Gott! Denn er ist es, der uns die Ewigkeit schenkt und unser Leben in seinen Händen hält.
Wo liegt dein Fokus? Wem gehört dein Herz? Was ist dir wirklich wichtig? Am Ende bleibt nur das, was wir in Gott investieren.
Den Willen Gottes zu tun ist, als würde man eine Burg aus Stein bauen – etwas, das bleibt, wenn alles andere vergeht.
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