Die Reise mit Gott ist eine Herausforderung, die viele Höhen und Tiefen beinhaltet. Gott möchte in dir, seinem Tempel, einziehen und Gemeinschaft mit dir haben. Doch zwischen euch liegt eine riesige Entfernung, die überwunden werden muss. Der Weg muss für Ihn vorbereitet und geebnet werden, damit Er leicht einziehen kann. [03:37]
So spricht der Herr: Siehe, ich sende meinen Boten, der vor mir her den Weg bereiten soll. (Maleachi 3:1a, Luther)
Reflection: Welche "Berge" oder "Hügel" – Dinge wie dein Intellekt, dein Job oder dein Aussehen – erheben sich in deinem Leben gegen Gottes Wort und seine Wahrheit? Was könnte es konkret bedeuten, diese heute vor Gott niederzulegen?
Berge und Hügel sind alles, was sich gegen Gottes Wort und seine Wahrheit erhebt. Es kann deine Intelligenz, deine Schönheit oder dein Job sein. Sobald du etwas höher als Gott oder seine Wahrheit stellst, wird es zu einem Hindernis. Die Erkenntnis und das Bekenntnis, dass nur Gott hoch sein soll, ist der erste Schritt, diesen Weg zu ebnen. [14:53]
Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. (1. Johannes 1:9, Luther)
Reflection: Wo bekommst du deine Definition für Wahrheit her? Kommt sie von Gott oder aus den Medien, dem Fernsehen oder deinem Lieblingspolitiker? Deine Antwort hilft dir zu erkennen, welche Berge in deinem Leben am höchsten sind.
Täler sind jede Identität, die Gott dir nicht gegeben hat. Diese Identitäten sind von Grund auf weniger wert als das, was Gott für dich bereithält. Sie können sich als Minderwertigkeitsgefühle ("Ich bin nichts") oder als überhöhtes Selbstbild ("Ich bin die Beste") zeigen. Beides sind Täler, die mit der Identität, die Gott dir schenken will, aufgefüllt werden müssen. [09:16]
Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Korinther 5:17, Luther)
Reflection: Gibt es eine Lüge über deinen Wert oder deine Identität, an die du seit langem glaubst? Wie könnte es aussehen, diese falsche Identität heute vor einem vertrauenswürdigen Mitchristen auszusprechen und im Gebet gegen sie zu bekennen?
Umgang mit unreinen Geistern, ob bewusst oder unbewusst, wird als unebener Weg gesehen. Dazu können Praktiken wie Magie, Wahrsagen oder das Beschwören von Geistern gehören. Gott will nichts mit diesen Dingen zu tun haben. Es ist wichtig, dies als falsch zu erkennen und mit deinen eigenen Lippen dagegen zu sprechen, um diesen Bereich deines Lebens zu reinigen und zu ebnen. [18:35]
Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. (1. Johannes 2:1, Luther)
Reflection: Gibt es in deiner Vergangenheit oder Gegenwart Berührungspunkte mit okkulten Praktiken oder unreinen Geistern, die du noch nicht vor Gott gebracht hast? Was hält dich davon ab, dies heute im Gebet zu bekennen und dich davon reinigen zu lassen?
Gott ist ein Gentleman; er bricht nicht ein, sondern klopft an und wartet darauf, eingeladen zu werden. Der Schlüssel, ihm die Tür zu öffnen, ist demütiger Gehorsam. Dies bedeutet, deine eigenen Wünsche und Vorstellungen niederzulegen und anzuerkennen, dass Gott es besser weiß und kann. Dieser Gehorsam ebnet den Weg für eine tiefe Gemeinschaft mit Ihm. [21:37]
Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! (Matthäus 26:39, Luther)
Reflection: In welchem Bereich deines Lebens spürst du aktuell den größten Widerstand, Gottes Willen über deinen eigenen zu stellen? Was wäre ein konkreter, kleiner Schritt demütigen Gehorsams, den du heute in dieser Sache tun könntest?
Ein junger Mann steht vor einer weiten, bergigen Landschaft und macht sich auf eine lange Reise in Richtung Licht. Die Reise beschreibt das Ziel, dass Gott in das Herz und den Leib eines Menschen einziehen will — Gott will Wohnung nehmen im Inneren. Zwischen dem Menschen und diesem Ziel liegen Berge, Hügel, Täler und unebene Stellen: Bilder für alles, was sich gegen Gottes Wahrheit erhebt, falsche Identitäten und den Umgang mit unreinen Geistern. Die Aufgabe heißt: Höhen und Hügel abtragen, Täler auffüllen und Unebenheiten ebnen, damit sich ein klarer Weg zu Gottes Gegenwart öffnet.
Die Rede nennt drei konkrete Formen von Hindernissen. Berge und Hügel sind alles, was größer gemacht wird als Gottes Wahrheit — Intelligenz, Schönheit, Beruf oder Macht können dazu gehören. Täler sind Identitäten, die nicht von Gott stammen und den Wert mindern; wer sich selbst falsch definiert, gräbt ein Tief. Unebenheiten entstehen durch Umgang mit unreinen Geistern, bewusst oder unbewusst. Um solche Hindernisse praktisch zu entfernen, verweist die Rede auf Johannes den Täufer: Sein Auftrag war Wegbereiter zu sein, durch Predigt und Taufe, mit einem klaren Aufruf zur Sündenbekenntnis.
Sündenbekenntnis bedeutet anerkennen, dass Gott höher ist als alle eigenen Quellen (Geld, Körper, Wissen, Familie, Politik) und aktiv Dinge niederzulegen, die an Gottes Stelle gesetzt wurden. Dabei empfiehlt die Rede das laute Bekenntnis vor Zeugen und die Suche nach jemandem in Beziehung zu Gott, der im Gebet begleitet. Gehorsam bleibt dabei zentral: Wissen allein reicht nicht; die Waffenrüstung Gottes muss genutzt, nicht nur angezogen werden. Abschließend folgt eine Zeit der Entscheidung und des Gebets: verborgene Höhen und Tiefen aus dem Blick bringen, niederlegen, Gottes Gnade und Frucht bitten und lernen, Gedanken gefangen zu nehmen, damit Gottes Wahrheit sichtbar wird.
Und weil unser Gott ein Gentleman ist, sagt er uns, merkst Du es denn nicht, noch steh ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben. Ja, er will in deine Wesen einziehen, aber nur, wenn Du ihm die Tür öffnest.
[00:03:35]
(34 seconds)
#GottKlopftAn
Sünde bekennen heißt, Du akzeptierst das ja, Gott weiß es besser als ich. Gott kann es besser als ich. Gott ist höher als alle anderen. So solang Du diese Erkenntnis hast und Du sagst ja, mein Bankkonto ist nicht der Definition von mein Wert oder mein Körper ist nicht die Definition von mein Wert. Mein Wissens, mein Intelligenz ist nicht meine Quelle. Meine Mama ist auch nicht. Meine politische Partei ist auch nicht nix auf die Erde hier. Ist gut genug, so hoch zu sein, höher als Gottes Stelle in mein Leben.
[00:13:44]
(65 seconds)
#IdentitätDurchGott
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