Jesus begegnete Menschen, die alles falsch gemacht hatten – wie dem Fremden, der gerade aus dem Gefängnis kam. Er sah ihre ganze Geschichte. Doch statt Abscheu zeigte er reine Liebe. Diese Liebe kostete ihn alles: sein Leben am Kreuz. Echte Liebe kennt das Dunkel – und umarmt trotzdem. [34:24]
Gott liebt nicht unsere Masken. Er kennt jeden versteckten Schmerz, jede heimliche Sünde. Gerade deshalb ist seine Liebe so radikal. Sie durchbricht alle Mauern, die wir bauen.
Wo fällt es dir schwer, Gottes bedingungslose Liebe anzunehmen? Schreib einen Satz auf: „Jesus kennt ______ an mir – und liebt mich.“ Welche Lücke würdest du füllen?
„Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.“
(1. Johannes 4:10, HFA)
Prayer: Bitte Jesus, dir heute konkret zu zeigen, wie tief seine Liebe gerade deine größte Schwäche kennt – und sie trotzdem umarmt.
Challenge: Schreib drei Sünden oder Ängste auf einen Zettel. Zerreiß ihn betend als Zeichen: Gott sieht es – und vergibt.
Ein imaginärer Graph zeigt: Je besser wir jemanden kennen, desto krasser kann unsere Liebe sein. Jesus steht ganz oben – er kennt dich völlig und liebt dich maximal. Die Jünger lernten ihn durch ständige Nähe: beim Essen, Wandern, Scheitern. [37:34]
Wahre Freundschaft braucht Zeit. Gott will kein Ferngott sein. Jede gemeinsame Stunde – in der Bibel, im Gebet, im Dienst – vertieft die Beziehung.
Du kennst deinen besten Freund besser als den Kassierer. Wie viel „Quality Time“ schenkst du Jesus diese Woche? Nimm deinen Kalender. Welcher Termin ist ihm gewidmet?
„Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm zeigen.“
(Johannes 14:21, HFA)
Prayer: Bitte um einen hungerigen Neugier – nicht nach mehr Bibelwissen, sondern nach dem Herzen dahinter.
Challenge: Stell den Wecker 5 Minuten früher. Lies Johannes 15:9-17. Unterstreich jedes „Bleibt in mir“.
Der Pastor sprach vom „Wegschieben der Sünde“. Wie ein volles Regal, das Platz für Neues braucht. Petrus warf nach Pfingsten seine Verleugnung ab. Die Ehebrecherin ließ die Steine der Scham liegen. [39:45]
Sünde trennt nicht von Gottes Liebe – aber von seiner Gegenwart. Wie ein Vater, der das tobende Kind erst umarmt, wenn es die Faust öffnet.
Welche „Sache“ in deinem Leben nimmt Platz weg, wo Gott wohnen will? Ein Groll? Eine Sucht? Ein Geheimnis? Nenne sie beim Namen.
„Darum soll die Sünde nicht als Herr über euren sterblichen Körper regieren, sodass ihr seinen Begierden gehorcht. Stellt euch nicht der Sünde als Werkzeug zur Verfügung, sondern stellt euch Gott zur Verfügung!“
(Römer 6:12-13a, HFA)
Prayer: Bekenne laut eine konkrete Sünde. Bitte um Heiligen Geist, der dir die Kraft zum Loslassen gibt.
Challenge: Räum einen physischen Ort (Schrank, Schreibtisch) auf. Betet dabei: „Jesus, räume auch mein Herz.“
Der Pastor spielte trotz mangelnder Sportlichkeit mit – weil’s um Gemeinschaft ging. Jesus aß mit Zöllnern, berührte Aussätzige. Jede Tat der Liebe ist ein Stück Gott-Erfahrung. [42:05]
Gott ist kein Theorie-Gott. Durch praktische Liebe – ein Essen für den Nachbarn, Geduld mit dem Kollegen – spüren wir sein Herzschlagen.
Welche „uncoole“ Tat (Spielabend, Hilfe beim Umzug) hast du vermieden, weil sie dir nicht liegt? Wo ruft Gott dich gerade raus?
„Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! So wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“
(Johannes 13:34-35, HFA)
Prayer: Bitte um Jesu Augen für einen Menschen, der heute deine Liebe braucht – auch wenn’s unbequem ist.
Challenge: Tu heute etwas Nettes für jemanden, der es nicht erwidert. (Kaffee zahlen, Kompliment machen)
Stell dir vor, jemand sieht deine Liebestaten – wie der Dritte in der Straßenszene. Jesus sagt: „Was ihr ihnen tut, tut ihr mir.“ Paulus verfolgte Christen – doch Jesus sah ihn als künftigen Freund. [43:23]
Gott schreibt deine Geschichte nicht nach deinen Fehlern. Jeder Liebesakt – selbst kleinste – ist ein Echo seiner Kreuzesliebe.
Welche deiner Taten wirkt „unspirituell“ (Wäsche waschen, Kollegen trösten)? Wie könnte Gott sie als heiligen Dienst sehen?
„Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns hingegeben hat. So sollen auch wir unser Leben für die Brüder hingeben.“
(1. Johannes 3:16, HFA)
Prayer: Dank für drei konkrete Menschen, durch die Gott dir Liebe zeigte. Bitte um Mut, heute selbst so zu handeln.
Challenge: Schenk jemandem ein „Danke“-Schreiben – mit dem Satz: „Gott zeigte mir seine Liebe durch dich, weil…“
Wir reden über Freundschaft mit Jesus und kommen schnell zur Kernfrage: Kennen wir ihn wirklich, oder bleiben wir bei netten Floskeln? Wir erkennen, dass es leichter fällt, Zeit mit Menschen zu freuen als Zeit mit Gott. Ein einfaches Straßenszenario macht das klar: Wenn jemand Unbekanntes freundlich begegnet wird, wirkt das mit Abstand schon bemerkenswert; wenn die Begegnung aber auf Kenntnis von Schuld und Schwere basiert und dennoch Liebe zeigt, wird die Liebe radikal. Genauso handelt Jesus. Er begegnet uns nicht oberflächlich, er kennt unsere ganze Geschichte, unsere Schuld und trotzdem schenkt er Leben und gab sich selbst für uns.
Ein kleines Diagramm macht die Logik sichtbar: Je besser das Kennen, desto tiefer die mögliche Liebe. Bei Menschen zeigt sich das, wenn wir Zeit investieren; bei Jesus gilt es umso mehr, weil er vollkommen gut ist und wir ihn noch tiefer kennen sollen. Kennen und Lieben gehören zusammen: Wer Jesus wirklich kennt, folgt seinen Geboten; wer ihm folgt, lernt ihn besser. Praktisch heißt das drei Schritte: Sünde aus dem Leben weghaben, Liebe bewusst hineinstellen und die Grundlage im Kreuz erkennen. Sünde trennt, deshalb müssen wir aktiv dagegen angehen, nicht nur resignieren. Liebe zeigt sich konkret im Einsatz für andere, manchmal im Verzicht. Und alles geschieht durch die Kraft Gottes, nicht durch menschliche Leistung.
Die Bibel liefert Modelle: David, Abraham, die Jünger am Herzen Jesu, Paulus als Beispiel radikaler Nachfolge. Praktische Methoden, um Jesus besser kennenzulernen, kommen ebenfalls: anderen von Jesus erzählen, Gebot und Herzgeschichte miteinander verbinden, das Gesetz nicht als Selbstzweck sehen und den Blick immer wieder auf Jesus richten. Wenn die Beziehung zur obersten Priorität wird, wird Nachfolge einfach in dem Sinne, dass das Leben sich ausrichtet. Am Ende steht ein Aufruf zur Umkehr, zu praktischer Liebe und zur Sehnsucht nach tieferer Begegnung mit Gott, begleitet von Gebet und dem Vertrauen auf den Heiligen Geist, der Veränderung möglich macht.
``Aber ein paar Mal in meinem Leben hab ich mich schon gefragt, oh Jan, oh Jan, hab ich mich schon gefragt, warum freu ich mich so sehr nicht also nicht genauso sehr, wie ich Zeit mit euch verbringe, wenn ich Zeit mit Gott verbringen will. Also ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber meistens, es fällt mir sehr leicht, über Leute zu freuen, aber wenn es Gott geht, es fällt mir so viel schwieriger, da mich drauf zu freuen, Zeit mit ihm zu verbringen. Und genau darum geht's heute eigentlich.
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#MehrFreudeAnGott
Aber bei Jesus ist es noch krasser gewesen, weil nämlich er hat nicht nur mit dir geredet, er hat nicht nur gesagt, oh, hey, schön dich zu sehen, sondern er hat die allergrößten Tat von Liebe gemacht, das es jemals gab, nämlich er hat sein Leben für dich gegeben. Also wir haben hier eine Person, das sind wir, die wirklich schlecht sind. Und wir haben Jesus, einen wirklich cooler Gott, der wirklich die größten Taten von Liebe macht. An dieser Spannung dazwischen, das ist, wie krass diese Liebe ist von Jesus.
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(32 seconds)
#JesusGroessteLiebe
Weil Jesus hat nicht nur für uns gestorben, hat nicht uns einfach auf die Straße begegnet und war nett zu uns, sondern er hat uns auf die Straße begegnet und er erkannte uns wirklich. Und wir haben ein Leben gelebt davor, das komplett gegen Gott gegangen ist, obwohl ob Du Christ aufgewachsen bist oder ob Du neu zum Glauben kommst. Du warst Sünder und Du hast gesündigt und Du bist gegen Gott gegangen. Und Jesus hat trotzdem, also er hat alles gekannt und trotzdem hat er dich mit Liebe begegnet.
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#ErkanntUndGeliebt
Und dieser Sündeteil, vielleicht beschäftigt das dich. Vielleicht denkst Du dir, oh, eigentlich versuch ich schon die ganze Zeit, das wegzukriegen und eigentlich will ich nach dem Gesetz leben. Aber was richtig cool ist, ist, dieses Gesetz ist voll hilfreich, das wir in der Bibel lesen. Aber wenn wir das nicht mit Gott sehen, wenn wir das nicht mit Gott begegnen, dann wird's auch nie zum Ziel kommen. Weil ohne dieses Fokus auf Jesus zu lieben zu haben, wenn wir unsere Fokus auf Gesetz legen, dann ist es tot.
[00:45:47]
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#GnadeVorGesetz
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